Folge 03.1 Utrecht-Noordwijk

Folge 03.2 Noordwijk-Katwijk-Hoek van Holland

Folge 03.3 Hoek van Holland-Renesse

Folge 03.4 Renesse-Middelburg-Vlissingen-Breskens-Brügge

Deutscher Sprecher-Text

Teil 03 „Gegen den Wind“ Mit dem Fahrrad von Utrecht, Holland nach Brügge, Belgien Nordseeradweg 3.-10.7.2012

Teil 03.01. Utrecht-Noordwijk

Di, 3.7.2012

Die Abreise: Unsere voll bepackten Räder am Frankfurter Hauptbahnhof. Wir fuhren mit dem Zug von F Hbf über Kassel, Hannover und Osnabrück nach Utrecht, wo wir gegen 23. Uhr ankamen und dann im Dunkeln noch etwa 10 km mit den Rädern zu Alexandra´s Schwester Katja in Vleuten, einem Vorort von Utrecht fahren mussten. Dort wollten wir für 2 Übernachtungen bleiben – ein Familienbesuch als Start für unseren Fahrradurlaub.

Mi, 4.7.2012

Schaukelstunde mit dem kleinen Neffen.

Ein kleiner Familienausflug in die nähere Umgebung.

Danach eine Wanderung zum „Kasteel de Haar te Haarzuilens“, die Burg „De Haar“, die gerade restauriert wurde und das größte und luxoriöseste Schloss in den Niederlanden ist. Der Marsch dauerte allerdings über eine Stunde, eine gute Gelegenheit, die Gegend kennenzulernen.

Ein Feldhase dachte doch tatsächlich , wir hätten ihn noch nicht gesehen. Schließlich hat er es doch kapiert und sich sicherheitshalber schnell zurückgezogen.

Wohlgenährte Schafe mit einem mehr als gut bestückten Leithammel.

Ein Kuscheltier im Schlaraffenland.

Wenn es nur nicht so heiß wäre.

Erst mal ne Runde pennen und warten, bis es kühler wird.

Genug jetzt, fresst Gras!

Bei den Nachbarn sieht´s ähnlich aus.

Im Wasser ist es angenehmer.

Im Schlosspark der Burg „De Haar“ angekommen. Im sichtlich vom „Enten füttern“ überdüngten und veralgten Wasser gediehen überraschender Weise dennoch viele Fische.

Do, 5.7.2012 nach Noordwijk

„On the road again“ – Voller Entdeckungsdrang fuhren wir am 5.7.2012 gen Westen direkt, auf dem kürzesten Weg, in Richtung Nordsee. Wir wollten dann die Nordseeroute nach Südwesten bis Brügge in Belgien nehmen. Da ich als Kind (c.a. 1975) einen Urlaub mit meinen Eltern in Noordwijk an Zee verbracht hatte, wollte ich auch dort einmal kurz vorbei schauen, obwohl es etwas weiter nördlich lag. Um es abenteuerlich zu halten, war der Kompass unsere einzige Orientierungshilfe. Allerdings ist es im Land der Radfahrer kaum möglich, sich zu verfahren – das ein oder andere Mal gelang es uns dennoch. Leider führen die Radwege oft an Strassen entlang. Die Planer denken hier wohl oft nur an die „Verkehrsfahrer“, nicht an die Genussfahrer wie uns.

Irgendwann stießen wir auf den Radweg nach Alphen aan den Rijn, der teilweise an einem der zahlreichen Rheinarme entlang führte.

An einem hoffnungslos überlaufenen Vogelpark, machten wir Mittagspause, zumal es stark nach Regen aussah und auch schon die ersten Tropfen herab fielen.

Schilder der Aufschrift „te huuren“ findet man in Holland öfters und sie deuten nicht auf leichte Mädchen, sondern auf immobile Miet-Objekte hin.

Nur noch 12 km bis Noordwijk …

Überquerung eines Kanals mittels einer Fähre.

Eine Fußgängerbrücke diente zahlreichen Kindern als Sprungbrett ins erfrischende Nass.

Mitten in einem Dorf stand ein – nicht gerade menschenscheuer – Fischreiher.

Dieser Wegweiser hatte nichts mit Beschneidungs-Ritualen jedweder Art zu tun, sondern trug lediglich einen kuriosen Ortsnamen.

Am Abend stand ich nach über 35 Jahren zum ersten Mal wieder am Strand von Noordwijk an Zee. Dort musste ich feststellen, dass ich rein gar nichts mehr wiedererkannte, obwohl ich mich lebhaft an den Wind, die Flugkünste der Möwen im Aufwind der Dünen und das kalte Nordseewasser erinnere. Und an die leckeren Backfisch-Brötchen, die an einem kleinen Stand direkt am Strand verkauft wurden.

Die Suche nach einem Campingplatz führte uns noch einmal 5 km weiter nördlich – obwohl wir ja nach Süden wollten.

Die für meinen Geschmack immer etwas bedenkliche Ästhetik von Campingplätzen war auch in diesem Fall leider ganz „standesgemäß“: Einfältiger Zierrasen zwischen ebenso einfältigen Thuja-Hecken und die wilde Schönheit des Nordseestrandes und der Dünen außer Sicht. Abends zum Essen noch ein paar 100 m zu Fuß in ein kleines Restaurant, das erste Mal seit wir in Holland waren. Erkenntnis, die sich auch für den Rest unserer Reise bestätigen sollte: Preisniveau etwa 50 % höher als in Deutschland. Kein Urlaub zum Sparen also.

Nach dem Essen nochmal runter zum Strand, den Wellen lauschen, sei leise und hör selbst. Dieses war der erste Teil, morgen geht’s nach Süden, über Noordwijk und Katwijk bis Hoek van Holland, also bis gleich …

Teil 03.2

Freitag 6. Juli Noordwijk – Katwijk – Den Haag – Hoek van Holland

In der Nacht begann es zu regnen (so wurde es im Zelt erst so richtig gemütlich) und mit Regen sollte es auch am Tag weiter gehen. Vor allem aber mit Wind – und der kam von da, wo wir hin wollten.

Fahrt durch die Dünen von Noordwijk. War es wirklich Juli? Oder hatten wir schon Oktober? Das Problem, dass mein Regenponcho hinten immer vom Wind hochgeblasen wurde, haben wir später durch das Einbinden von Steinen gelöst. Die Radwege sind streckenweise sogar 2-spurig.

Schließlich kamen wir wieder in Noordwijk an und genehmigten uns erst mal ein Fischbrötchen zum Frühstück. In frischen Seewind schmeckte es noch besser, aber lange nicht so gut wie vor 35 Jahren!

Ich hatte schon immer eine Schwäche für schwere Pferde.

Kampf mit den Elementen.

Häh, wieso steht´n die Kamera da noch? Häh? Komisch!

Wir näherten uns Katwijk an Zee.

Weiter durch die Dünen – und immer gegen den Wind!

Unser frommer Wunsch, einfach nur der Beschilderung der Nordseeroute zu folgen, erwies sich als utopisch: Stundenlanges, extrem nerviges Herumirren durch das verkehrsreiche Den Haag und weit und breit keine Nordsee in Sicht. Hierüber gibt es kein Filmmaterial, weil unser Zeitplan gefährdet war.

Eine wohlverdiente Schlafpause im Sand wurde durch einen erneuten Regenguss beendet.

Zum Trost und zur Stärkung ein leckeres Eis unter einer alten Windmühle, danach weiter zwischen Deich und Gewächshäusern zum „Hoek van Holland“, den wir Abends erreichten.

Leider hat die letzte Fähre nach Maasvlakte bereits abgelegt, also ein paar Kilometer zurück und erstmal Abendessen in einem der zahlreichen Strand-Pavillons. Dann, bei Sonnenuntergang schnell das Zelt in den Dünen aufgebaut. Psssst! In der Ferne entludt sich ein Gewitter. Der Wind blies es aber glücklicherweise in die andere Richtung, die Nacht blieb ruhig.

Am nächsten Morgen nahmen wir dann wirklich die Fähre. Du bist wieder dabei? Schön! Bis gleich!

Teil 03.3

Sa, 7.7.2012

Blick aus unserem Zelt in den Dünen am nächsten Morgen.

Warum nicht den Tag mit einem Bad im Meer beginnen, wenn es schon keine Dusche gibt? Die Erinnerung an einem Tag im März 2006 als mir herbstlich gekleidete Menschen Applaus spendeten, weil ich im 12° kalten Mittelmeerwasser auf Mallorca badete, erweckt in mir die Idee, den Tag mit einer rituellen Waschung im nördlichen Meere zu beginnen. Doch bereits auf dem stürmischen Weg dorthin war ich der Art durch gefroren – frühmorgens war noch nie meine Zeit – dass ich vom Betreten des Wassers weiter als bis zu den Lenden, die sich sogleich verengten, absah. (Buuuuh) Ja, ich weiß, aber es hätte mich einfach zu viel Überwindung gekostet. Bin eben ein Warmduscher!

Wie schon gesagt – heute fuhren wir wirklich mit der Fähre, aber die 7:47-Fähre fiel an diesem Tag leider aus – es war Samstag. Fahrpläne lesen müsste man können! Also genug Zeit, sich mit Essen und Wasser für den Tag einzudecken und dann an Bord erst mal zu frühstücken und dann endlich in schneller Fahrt nach Maasvlakte überzusetzen. -Hätte nie gedacht, dass diese Dinger so schnell sind!

Mehrere tote Möwen und ein totes Kaninchen „zierten“ den Radweg durch das futuristisch anmutende Industriegebiet mit rauchenden Schornsteinen und riesigen Fabrikanlagen. Eine im Bau befindliche Autobahn lag einsam unter der Sonne. In den schilfreichen Binnengewässern hinter dem Deich gedeiht eine üppige Vogelwelt.

An einem einsamen Strand legten wir eine kleine Schlafpause ein, dieses mal durch einen Tarp gegen Regen geschützt.

Schließlich am Oostvoornse Meer vorbei über Oostvoorne und Brielle (kurz noch ein paar Schafe streicheln), über den Dammenweg auf die nächste Halbinsel bis Ouddorp. Auch hier haben wir also die Nordseeroute wieder verloren, so wie schon vor Den Haag. Hier war es aber nicht so schlimm, weil es sich viel schöner Rad fahren ließ. Allerdings machte das andauernde in die Pedale treten bei stetem Gegenwind inzwischen das Abschleppen von einigen „Expeditionsteilnehmern“ nötig! Wir wurden immer langsamer – schließlich wurden wir sogar fast von Joggern überholt. Ein weiterer Damm führte uns zu unserem nächsten Nachtlager, einem Campingplatz bei Renesse. Ein sehr schönes Gelände, aber mit genervtem Personal & zu essen gab es um 21:50 Uhr auch nichts mehr.

Der freundliche Wirt eines Strand-Pavillons, dessen Küche ebenfalls schon geschlossen hatte, erbarmte sich unser und gab uns noch alle Brot- und Butterreste, die er greifen konnte. So konnten wir dann doch noch satt und zufrieden, vor allem aber ziemlich erschöpft, einschlafen! Morgen geht’s weiter bis Breskens – Du bist wieder dabei?

So,8.7.2012

Renesse-Middelburg-Vlissingen-Breskens

Die heutige Tour führt uns über einen weiteren Damm mit dem Werkeiland Neeltje Jans in der Mitte, natürlich weiterhin immer gegen den Wind. Beeindruckend die riesigen Schleusenanlagen. Irgendwann bekamen wir dann Hunger. Was im Vorbeifahren sehr schön aussah und uns dazu verleitete, die Räder hier zu parken, um unser Essen mit Blick auf die Bucht einzunehmen, erwies sich bei näherer Betrachtung als überdimensionale Hundetoilette auf der es praktisch keine minenfreie Zone gab. Sich hier hinsetzen oder gar hinlegen zu wollen, war nicht anzuraten. Jedenfalls war ich froh, diesen Ort wieder verlassen und weiter fahren zu können – Schade für den schönen Strand. Alexandra ist da nicht so empfindlich, sie hatte früher selbst mal einen Fiffi.

Im beschaulichen Middelburg, zur Fähre nach Vlissingen ist es nicht mehr weit, erst mal eine kleine Rast eingelegt.

Dann mit der Fähre nach Breskens, wo wir zum letzten Mal Camping-Quartier bezogen, bevor wir am nächsten morgen nach Brügge weiter fuhren.

Nach dem Zeltaufbau über den Deich zum erstbesten Strand-Pavillon lecker spachteln. Im Hintergrund reger Schiffsverkehr – interessante Kulisse.

Am nächsten Morgen, am Mo, 9.7.2012, weiter Richtung belgische Grenze – durch immer neue, schöne Küstenlandschaften. Heute war unsere Rückfahrt von Brügge gebucht und vorher wollten wir uns natürlich noch die Stadt in Ruhe ansehen. Wir kamen gut voran und waren pünktlich zum Mittagessen mit belgischem Bier aus ganz speziellen Gläsern in Holzständern da – doch zunächst mussten wir noch einen Kanal mit einer ganz speziellen Drehbrücke überqueren. Es herrschte reger Kutsch-Verkehr. Der Himmel war wolkenbehangen und es regnete immer wieder. In unserem Restaurant waren schon viele berühmte Leute, z.B. Audrey Hepburn, Jean-Paul Belmondo und Donald Sutherland.

„Wir können Ihnen leider keine Fahrradkarten ab Belgien verkaufen, aber packen Sie die Räder doch ein und nehmen Sie sie mit in den ICE“ hatte mir die freundliche Dame von der Hotline der Bundesbahn am Telefon geraten. Ein Ratschlag, für den ich sie hinterher verfluchte – und mich selbst, dass ich ihn annahm! Schon mal 2 eingepackte Fahrräder, 3 Fahrradtaschen, Rucksäcke und Zelt über einen Bahnhof ohne Aufzug geschleppt? Ich hatte an diesem Tag gleich 3 x das Vergnügen. Denn kaum hatten wir mühsam alles im ICE drin, wurde uns mitgeteilt, dass der Zug aufgrund eines Lockschadens ausfiele, also alles wieder raus. Und wohin nun damit? Ich schleppe das sperrige Gepäck in überschaubaren 30-m-Etappen zu einem ganz anderen Gleis und wir fahren mit diesem Zug bis Liège-Guillemins. Von dort schaffen wir es dann noch mit einem weiteren Zug und entsprechendem Geschleppe, wie eben beschrieben bis Aachen.

Erste Amtshandlung In Aachen: Fahrräder wieder auspacken und zusammenbauen, versehen mit dem feierlichen Schwur, sie nie mehr auseinanderzunehmen. Direkt am Bahnhof finden wir ein schönes, sauberes und bezahlbares Hotel. Das war unsere Radwanderung „Gegen den Wind“ von Utrecht in Holland nach Brügge in Belgien. Nach diesem Ende brauchte ich erst mal Erholung – bei einer einsamen Tour durch den Spessart mit Wald-Übernachtung – Du bist wieder dabei?

Di, 10..7.2012

Rückfahrt.

Nach unserer Zwangs-Übernachtung in Aachen können wir nun endlich nach Hause fahren. Bloß keinen ICE mehr mit verpacktem Rad und keinen IC oder Fahrradkarte. Schön gemütlich mit der Regionalbahn bitte. Über Köln und Siegen.

Gerade durchfahren wir das Siegerland. Klasse Landschaft! Warum sind wir eigentlich so weit gefahren? Meinen nächsten Kurztrip mache ich ganz bei mir in der Nähe im Taunus, Spessart, Vogelsberg oder im Odenwald. Und erstmal zu Fuß, meinen Hintern ausruhen.

English voice over

Episode 03 „Against the wind“

From Utrecht, Holland to Bruges, Belgium by bicycle

North sea cycle route 3.-10.7.2012

Episode 03.01. Utrecht-Noordwijk

Tuesday, 3.rd of July 2012

The departure: Our fully packed bicycles at Frankfurt main station.

We took the train from F Hbf via Kassel, Hannover and Osnabrück to Utrecht, where we arrived about 11pm, then cycling the last 10 km to Alexandra´s sister Katja’s place in Vleuten, a suburb of Utrecht. We intended to stay there for 2 nights – a family visit to start off our cycling holiday.

Mi, 4.7.2012

Swinging lesson with the little nephew.

A family trip around the locality. And then a walk to „Kasteel de Haar te Haarzuilens“, or „De Haar“ Castle, the biggest and most luxurious castle in the Netherlands, which had recently undergone restoration. But the walk took us over an hour, so it was a good opportunity to get to know the area.

This hare really thought we hadn´t noticed him. Finally he caught on and made a break for it.

Well-fed sheep with an impressively well-endowed bellwether. A cuddly toy in the land of plenty. If it only wasn´t so hot. First crash out for a while and wait till it´s cooler. That´s enough, eat grass! The neighbours are doing much the same. It`s much more bearable in the water.

Finally, we arrived in the grounds of „De Haar“ Castle. A surprising number of fish thrive in the algae-ridden water, though it is visibly over-fertilised as a result of excessive duck-feeding.

„On the road again“ – Eager to explore, we left on July the 5th 2012, taking the shortest route westwards to the North Sea. The plan was to take the North Sea route in a south-westerly direction to Bruges in Belgium. In about 1975, I once spent a childhood holiday with my parents in Noordwijk aan Zee, so I wanted to look in there briefly, even though it was a little further north. To keep things adventurous, our only guide was the compass. In fact, it is practically impossible to get lost in this cyclist country – but sometimes we managed nonetheless. Unfortunately, the cycle paths are often by the roadside. The planners apparently only have the needs of the routine cycle traffic in mind, not of “fun cyclists” like us.

Finally we came upon the bike path to Alphen aan den Rijn, part of which runs along one of the many branches of the Rhine. We stopped for lunch in a terribly crowded bird park, not least because it had started to rain.

Only 12 km to Noordwijk … Crossing a canal by ferry. A footbridge was being used by the children as a springboard into the cool water. This heron in the middle of a village was remarkably tame.

In the evening, I stood on the beach at Noordwijk aan Zee for the first time in 35 years. I had to admit I didn´t recognize anything, though I had vivid memories of the wind, the seagulls flying artistically above the dunes, and the cold North Sea. And of delicious baked fish rolls sold at a small stand on the beach. The search for a campsite took us another 5 miles north – although in fact we wanted to go south.

In my opinion, dubious aesthetics are common to practically all campsites, and here was no exception: Simpleton lawns between equally silly thuja hedges, with the wild beauty of the North Sea beach and the dunes completely out of sight.

In the evening we went out for dinner for the first time since we had been in Holland, to a small restaurant some 500 yards down the road. Our first impressions of the Dutch prices – that they were about 50% higher than in Germany – was to be confirmed during the rest of the trip. So, no bargain holiday then.

After dinner, down to the beach again, listening to the waves; just be quiet and listen! This was the first part, tomorrow it’s off south, across Noordwijk and Katwijk to the Hook of Holland, so see you soon …

Episode 03.2

Friday, 6.th of Juli

Noordwijk – Katwijk – Den Haag – Hoek van Holland

During the night it began to rain (that`s when it got really cosy in the tent), and it was still raining in the morning. Not only that, but there was a strong wind blowing from just the direction in which we wanted to travel.

Riding through the dunes of Noordwijk.

Was it really July? Or maybe already October? My rain cape was constantly being blown up by the wind, a problem we later managed to solve using stones as ballast. Some stretches of the cycle paths even have 2 lanes.

Finally, we got back to Noordwijk and indulged in a fish roll for breakfast. These tasted even better in the fresh sea breeze, but nothing like as good as 35 years ago! I always had a soft spot for heavy horses.

Struggle with the elements.

Huh, what’s that camera doing still standing around? Huh? Strange!

We approached Katwijk an Zee.

On through the dunes – and always against the wind!

It soon became clear that our naïve intention to simply follow the signs along the North Sea route was nothing more than wishful thinking: in fact, we spent several frustrating hours fighting our way through the busy city of The Hague, with no sign of the North Sea far and wide. We didn`t film this part, as we were concerned about getting behind schedule.

Another downpour put an end to our well-deserved nap in the sand.

To get up strength, a delicious, comforting ice cream under an old windmill, then we set off again between the dyke and the greenhouses, reaching the „Hook of Holland“ that evening. Unfortunately, the last ferry for Maasvlakte had already departed, so we went back a few miles and had dinner in one of the many pavilion restaurants on/by the beach. Then, at sunset, we quickly put up the tent in the dunes. Shhhhhhhh….

Luckily, a distant thunderstorm was driven away by the wind, and the night was calm. The next morning, we really did take the ferry. You´re coming with us again? Great! See you soon!

Episode 03.3

The next morning – the view from our tent in the dunes.

The next morning – the view from our tent in the dunes.

Since there`s no shower, why not start the day with a bath in the sea? Sporned on by the memory of standing ovations from well-wrapped onlookers one morning in March 2006 when I bathed in the Mediterranean Sea off Mallorca at only 12 degrees, I decided to begin the day with a ritual washing in the North Sea. But I was so frozen through by the time I got to the water – I never was an early morning person – that having got in only up to my rapidly shrivelling loins, I then thought better of it. (Booooo) Yes, I know, but I just couldn`t face it. I`m just a wimp.

As I said, this was the day when we really did take the ferry, but as it was Saturday, there was no ferry at 7.47am. Should have read the timetable! So we had a bit of time to get some water and provisions for the day, and then had breakfast on board while speeding on over to Maasvlakte. I`d never have thought these boats were so fast!

The cycle path through this futuristic industrial landscape of smoking chimneys and huge factories was “decorated” by several dead seagulls and a dead rabbit.

A motorway under construction lay deserted in the sunshine. A wealth of bird life thrives in the reed-filled lakes behind the dyke.

We took a short nap on a deserted beach, this time covering ourselves with a tarpaulin as protection from the rain.

Finally, we passed the Oostvoornse Sea via Oostvorne and Brielle (stopping to stroke a couple of sheep), continuing along the dam over the next peninsula to Ouddorp. Again, we lost the North Sea Route, as we had before reaching The Hague. But that didn`t matter so much here, since this alternative route was much more fun to cycle. However, the constant riding against a headwind led to several companions having to be “towed away”! We got slower and slower – in the end we even almost got overtaken by the joggers.

Another dam took us to the campsite at Renesse, our next overnight stop. A really nice site, but the staff were shirty and after 9.50pm there was nothing to eat either.

Despite his kitchen also having already closed, the friendly landlord of a beach restaurant took mercy on us and was at least able to rustle up some remaining bread and butter.

And so we finally fell asleep – replete and content, but above all, quite exhausted! Tomorrow we`re off to Breskens – are you coming too?

Episode 03.4

Renesse-Middelburg-Vlissingen-Breskens

Today´s tour takes us over another dam with the Neeltje Jans Construction Island in the middle, inevitably always riding against the wind. The enormous locks were particularly impressive. We were beginning to get quite peckish, so we chose an apparently pretty spot with a view of the bay where we decided to park our bikes and enjoy lunch. Unfortunately the area turned out to be nothing but an overdimensional dog toilet, with practically no landmine-free zones. Sitting down here was not to be recommended, let alone lying down for a nap. So anyway, I was glad to get out of this place and onto the road again – shame really, as the beach was beautiful. Alexandra isn’t so fussy about it, as she used to have a Woofles (Wuffels) herself.

Here we are in peaceful Middelburg. Not far now to the ferry at Vlissingen, just took a little rest first. Then we took the ferry over to Breskens, camping for one last night before riding on to Bruges the next morning.

Having put up the tent, it was off to the nearest beach restaurant for a tasty nosh-up, to a background of shipping traffic – interesting setting.

On the following morning of Monday the 9th of July 2012, we were off again towards the Belgian border – through a whole series of new and beautiful coastal landscapes. We had booked our return trip from Bruges for today, and of course we wanted to take a good look at the town first. We made good progress and arrived well in time for lunch, with Belgian beer served in special glasses with wooden stands, – but first we had to cross another canal with an unusual swing-bridge. There were coaches everywhere. The sky was clouded over and it kept on raining. Lots of famous people had been to our restaurant, such as Audrey Hepburn, Jean-Paul Belmondo and Donald Sutherland.

„We can’t sell you bicycle tickets for Belgium, but just dismantle (dismäntel) them and take them with you onto the ICE”, was the advice given to me by the friendly lady on the telephone hotline of the German Railway company. I cursed her now for this advice, and cursed myself for taking it! Ever tried lugging 2 packed-up bicycles, 3 cycle bags, backpacks and tent through a station without an elevator? I had this dubious pleasure three times on this day, as no sooner had we managed to haul everything onto the ICE, but the announcement promptly came that the train was cancelled due to a defective engine. So off I go again heaving all that bulky luggage in manageable 30m stages to a completely different platform, where we finally get the train to Liege-Guillemins. There we change trains – with yet more lugging and heaving – and make it back as far as Aachen.

The first official act in Aachen: Unpacking the bicycles and putting them back together, accompanied by a solemn oath, never ever to take them apart again. We found a nice, clean, affordable hotel right by the station.

That was our cycle tour „Against the Wind“ from Utrecht in Holland to Bruges in Belgium. The end of this trip left me in need of recuperation – by means of a lonely tour through the Spessart hills, sleeping out in the woods. You coming too?